Oh Tannenbaum, wie grün sind deine Blätter – wir läuten die Weihnachtszeit ein

4. Dezember 2020

In nicht einmal mehr drei Wochen ist es wieder soweit – die Weihnachtsfeiertage stehen an. Überall wird schon fleißig dekoriert, sogar die erste Kerze auf dem Adventskranz brennt bereits. Allerdings wäre Weihnachten nur halb so schön ohne einen Weihnachtsbaum.

In unserem Blog gehen wir auf die Vor- und Nachteile von künstlichen bzw. echten Weihnachtsbäumen und deren Ökobilanz ein. Außerdem zeigen wir Ihnen, dass Sie Ihren Baum nach den Feiertagen nicht einfach wegschmeißen müssen.

Die Grundsatzentscheidung – künstlich oder echt?

Eine der wichtigsten Fragen zu Beginn: Soll es ein künstlicher oder ein echter Weihnachtsbaum sein? Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile.

Ein künstlicher Weihnachtsbaum ist deutlich länger haltbar, er muss nicht gegossen werden, der Baum nadelt nicht und die Brandgefahr ist im Gegensatz zu echten Bäumen geringer. Außerdem erstrahlt ein künstlicher Weihnachtsbaum immer in einem saftigen Grün und das auch über Jahre hinweg. Allerdings muss er nach den Feiertagen verstaut werden und kann im Keller schnell viel Platz wegnehmen.

Eine echte Tanne hingegen duftet nach Wald und genau das verbinden wir mit Weihnachten. Viele Menschen bevorzugen diese Art Weihnachtsbaum. Er erinnert an die Kindheit. Ein Nachteil: Er hält weniger lang im Vergleich zur künstlichen Baumvariante und beginnt bereits nach wenigen Wochen das Nadeln.

Sie merken, beide Baumarten haben sowohl Vor- als auch Nachteile.  Die Mehrheit geht davon aus, dass ein echter Baum deutlich nachhaltiger ist als ein künstlicher Baum. Da uns von PORTAS die Nachhaltigkeit sehr wichtig ist, möchten wir im nächsten Abschnitt diese Aspekte genauer beleuchten und klären, ob auch der Kauf eines künstlichen Weihnachtsbaums ökologisch wertvoll sein kann.

Nachhaltig auch in der Weihnachtszeit

Sie finden mittlerweile eine sehr große Angebotsfülle an künstlichen Tannenbäumen in den Geschäften. Diese sind meist aus PVC oder anderen Kunststoffsorten hergestellt. Der große Nachteil dabei ist, dass solch ein Plastikbaum ca. 20 Jahre in Nutzung sein muss, bevor er eine positivere Öko-Bilanz als die echte Variante aufweist. Möchten Sie trotzdem eine künstliche Tanne kaufen und gleichzeitig umweltbewusst sein, dann achten Sie auf nachhaltige Materialien, wie beispielsweise Holz oder recycelte Ware.

Bei vielen herrscht der Glaube, dass echte Weihnachtsbäume viel umweltfreundlicher sind als künstliche. Aber auch das ist nicht ganz richtig. Natürlich bestehen sie nicht aus Plastik und betreiben während ihres Wachstums Fotosynthese, sodass eine große Menge Sauerstoff produziert wird. Aber aufgrund der hohen Anzahl an Weihnachtsbäumen, die hier in Deutschland nachgefragt werden, stammen viele Bäume aus dem Ausland. Sie werden oftmals während des Wachstums mit verschiedenen Insektiziden gespritzt, um Schädlinge fernzuhalten und anschließend über lange Transportwege nach Deutschland gebracht. Das erweist sich als weniger umweltfreundlich.

Möchten Sie einen nachhaltigen echten Weihnachtsbaum kaufen, sollten Sie darauf achten, dass er aus einem Öko-Anbau oder den heimischen Wäldern stammt. Für ökologische Weihnachtsbäume gibt es mittlerweile zahlreiche Verkaufsstellen in Deutschland. Wo Sie einen Baum in Ihrer Nähe kaufen können, sehen Sie im Überblick auf der Seite der „Robin Wood“-Organisation.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Sie sowohl mit einem künstlichen als auch mit einem echten Weihnachtsbaum nachhaltig in die Feiertage starten können. Die genaue Öko-Bilanz der Weihnachtsbäume finden Sie hier.

Weihnachten ist vorbei – was passiert mit dem Baum?

Während Sie die künstlichen Weihnachtsbäume nach den Feiertagen abschmücken, in seine Einzelteile zerlegen und im Keller verstauen, landen die meisten echten Bäume einfach auf dem Müll.

Doch auch hier haben wir nachhaltigere Lösungen für Sie. Die Nadeln dienen beispielsweise als natürlicher Schneckenschutz für die Pflanzen in Ihren Beeten. Unser Tipp: Nutzen Sie die Nadeln der Tannen, Kiefer oder Fichten und stellen sich einen Badezusatz daraus her. Denn die ätherischen Öle, die in ihnen enthalten sind, helfen sehr gut gegen Rheuma, Erkältungssymptome oder Durchblutungsstörungen. Für ein Vollbad benötigen Sie 100 Gramm der Nadeln. Diese müssen Sie mindestens zehn Minuten im Wasser aufkochen. Den dabei entstandenen Sud können Sie anschließend mithilfe eines Siebs in Ihre Badewasser gießen.

Noch mehr Tipps, wie Sie Ihren Weihnachtsbaum nach den Feiertagen weiterverarbeiten können, finden Sie auf GEO.

Neben den verschieden Upcycling-Projekten können Sie Ihren Weihnachtsbaum beispielsweise auch spenden. So verfüttern Zoos die Bäume an Elefanten und Löwen. Oder schenken Sie Ihrem Baum ein zweites Leben und pflanzen Sie ihn nach den Feiertagen in Ihren Garten. Was Sie dabei beachten sollten, können Sie hier nachlesen.

Auch für uns von PORTAS spielt das Thema Nachhaltigkeit eine sehr bedeutende Rolle. Wir achten bei unseren Renovierungen stets auf unseren ökologischen Fußabdruck, indem wir beispielsweise den Transport von Baumaterialien minimieren oder auf einen geringen Einsatz von Betriebsmitteln achten.

Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen. Es ist ein Thema, das sehr viel Potential birgt und dieses nutzen wir jeden Tag. Sie haben Fragen zum Thema Nachhaltigkeit der PORTAS Renovierungslösungen? Gerne stehen Ihnen zur Beantwortung dieser Fragen unsere Fachberater von PORTAS zur Verfügung. Sie können sich telefonisch oder persönlich kostenlos und unverbindlich beraten lassen.

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