Ich und mein Holz – die richtigen Pflegemittel für Holzmöbel und -böden

18. Dezember 2020

Holz ist ein beliebter Bestandteil der Einrichtung von Häusern und Wohnungen. Egal, ob Schränke, Tische, Stühle oder Böden – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Um die Langlebigkeit des Rohstoffs zu erhalten, ist es wichtig, dass Sie ihn regelmäßig pflegen.

Sie kennen es vielleicht: Sie haben nach langer Suche endlich einen passenden Esstisch für Ihr Eigenheim gefunden, aber Ränder von Wassergläsern zieren bereits die Oberfläche? Dem können Sie mit den geeigneten Schutzmitteln entgegenwirken. Öl, Wachs, Lack oder Lasur – für die Pflege von Holzmöbeln und -böden gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Mitteln. Doch welches ist das Richtige für Ihren Anwendungsfall? Wo liegen die Vor- und Nachteile? Wir geben Ihnen in unserem neuen Blogbeitrag Antworten auf diese Fragen.

Lebendige Farben und natürlicher Schutz durch Holzöle

Im Baumarkt findet sich eine Vielzahl an unterschiedlichen Holzölen. Unter dem Sammelbegriff Holzöl werden sowohl natürliche als auch synthetisch modifizierte Öle zusammengefasst. Grundsätzlich sollen sie alle vor Schmutz, Feuchtigkeit und der alltäglichen Abnutzung schützen. Doch was muss man bei der Anwendung beachten?

Der Einsatz von Holzöl ist zwar bei der Anwendung sehr zeitintensiv, da es lange trocknen muss und die Trocknung dazu noch temperaturabhängig ist, allerdings bietet es auch sehr viele Vorteile. Das Öl dringt sehr tief in den Rohstoff ein, sodass ein starker Schutz von innen heraus entsteht und gleichzeitig die ursprüngliche Holzfarbe hervorgebracht wird. Damit können Sie besonders Ihren Esstisch in Szene setzen, indem Sie die natürliche Holzmaserung hervorheben.

Außerdem zeichnen sich besonders die natürlichen Öle zusätzlich durch ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit aus. Dadurch können diese problemlos auf Ihre Möbel im Wohnraum aufgetragen werden. Weitere Vor- und Nachteile, die der Einsatz von Holzölen bietet, finden Sie hier.

Möbel und Böden können sowohl im Außen- als auch im Innenbereich geölt werden. Dabei ist es wichtig, dass Sie bei einer Art von Behandlungsmittel bleiben, denn Öl kann beispielsweise nicht auf bereits gewachsten Holzoberflächen verwendet werden. Sie sollten Ihre Möbel außerdem zu Beginn alle paar Monate einölen, ab dem zweiten Jahr reicht eine jährliche Behandlung aus. Holzböden hingegen müssen nur alle ein bis zwei Jahre mit Öl behandelt werden.

Schutz vor Beanspruchung durch Wachs und Hartwachsöl

Neben Ölen wird auch Wachs zum Schutz von Holzmöbeln verwendet. Herkömmliches Bienenwachs eignet sich beispielsweise für die Wiederherstellung des ursprünglichen Glanzes der Möbel und bietet einen Schutz der Oberfläche. Da normales Bienenwachs nicht für den Außenbereich genutzt werden kann, wird hier oft eine Mischform aus Öl und Wachs, das sogenannte Hartwachsöl eingesetzt.

Durch die Kombination von Wachs und Öl wird bei der Anwendung eine zusätzliche Schutzschicht auf der Holzoberfläche gebildet, was den Boden bzw. das Möbelstück besser vor äußeren Einflüssen schützt. Der wohl größte Nachteil im Gegensatz zum Schutz mit reinem Öl ist die Zeitintensität der Behandlung. Nach der Anwendung auf einer Holzoberfläche mit dem Hartwachsöl, sollten Sie erst nach ca. 14 Tagen den Raum wieder voll nutzen. Auch dieses Mittel ist nach der Trocknung gesundheitlich unbedenklich.

Das Hartwachsöl sollten Sie nur auf Böden aus heimischen Hölzern anwenden, da es bei Tropen- und Edelhölzern zu Verfärbungen führt. Das liegt daran, dass diese Holzsorten bereits ölhaltig sind und dann mit dem Holzschutzmittel reagieren. Außerdem sollten Sie auf einer mit Wachs versiegelten Oberfläche kein Wasser stehen lassen, da dies zu Verfärbungen führen kann.

Der perfekte Außenschutz mit Lack und Lasur

Die beiden Holzschutzmittel haben die Gemeinsamkeit, dass sie vor Feuchtigkeit schützen. Lacke und Lasuren werden deshalb auch oftmals für den Außenbereich eingesetzt. Verwendung findet es beispielsweise bei Carports, Terrassenböden oder auch Gartenhütten. Dabei schützt der Lack das Holz von außen, die Lasur von innen. Deshalb empfiehlt es sich, eine Kombination beider Schutzmittel einzusetzen.

Der Unterschied zwischen Lack und Lasur besteht darin, dass Lacke eine farblich deckende Schicht auf der Oberfläche des Holzes bilden. Lasuren hingegen sind auf der Oberfläche durchsichtig und ziehen tiefer in den Rohstoff ein.

Achten Sie beim Kauf von Lacken und Lasuren unbedingt darauf, was diese Mittel enthalten. Denn oftmals sind ihnen Biozide oder ein zusätzlicher UV-Schutz beigemengt. Das schützt zwar das Holz im Außenbereich vor Sonneneinstrahlung oder Pilzen, ist aber für den Einsatz im Haus nicht geeignet. Für die Anwendung im Innenbereich müssen Sie besonders darauf achten, dass den Lacken keine giftigen Insektizide beigemischt sind.

Wie Sie merken, hat jedes der genannten Holzschutz- und Pflegemittel Vorzüge, aber auch Nachteile, welche Sie je nach Ihrem Anwendungsfall berücksichtigen müssen.  Zusammenfassend eignen sich für den Außeneinsatz vor allem Lacke und Lasuren, wohingegen im Innenbereich besser mit Öl und Hartwachsöl gearbeitet wird.

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