Anbau leicht gemacht – mit unserer Anleitung für Ihren Wintergarten

28. August 2020

In diesem Blogbeitrag verraten wir Ihnen, worauf es bei dem Bau eines Wintergartens ankommt und zeigen, welche Möglichkeiten sich dahinter verbergen.  

Wie so oft ist auch hier die Vorbereitung essentiell und erspart Ihnen im Nachhinein viel Stress. Wer sich vorab ausführlich Gedanken zur Umsetzung seines Wintergartens macht, der kann seine neue Wohlfühloase später ganz entspannt genießen.

Was ist beim Bau eines Wintergartens erlaubt, was nicht?

Wir empfehlen Ihnen im ersten Schritt beim Bauamt nach den geltenden Bauvorschriften zu fragen und sich gegebenenfalls eine Baugenehmigung einzuholen. Parallel dazu können Sie sich bereits erste Gedanken über die gewünschte Bauart Ihres Wintergartens machen.

Sie können zwischen einem Wohnwintergarten (auch Warmwintergarten genannt) und einem unisolierten Wintergarten (Kaltwintergarten) wählen.  Je nach Art müssen unterschiedliche Anforderungen erfüllt werden. Eine Auswahl möglicher Punkte:

  • Generell: Grenzabstände müssen eingehalten werden (3 Meter Abstand zum Nachbarn oder direkt auf die Grenze bauen)
  • Absprache mit den Nachbarn
  • Beim Warmwintergarten: Einhaltung von Wärmeschutzverordnung, Energieeinsparungsverordnung und Schallschutz evtl. Baugenehmigung – beim zuständigen Bauamt beantragen
  • Genehmigungen unterscheiden sich für der verschiedenen Bundesländer
  • Vorsicht vor Glasbauten als nachträgliche Verbindung zum Haus: Der Wintergarten zählt somit als Wohnraumerweiterung, wofür eine spezielle Genehmigung benötigt wird

Sie können sich noch nicht ganz für eine Bauart entscheiden?

Wir stellen Ihnen die Charakteristika der verschiedenen Wintergärten nachfolgend vor.

Anlehn-Wintergarten

Dies ist eine der kostengünstigsten Varianten. Hierbei wird an das Gebäude eine einfache Pultdachkonstruktion angebaut. Diese kann eckig oder abgerundet sein. Der architektonischen Gestaltungsfreiheit sind keine Grenzen gesetzt.

Polygon-Wintergarten

Der Polygon-Wintergarten zählt zu einer der anspruchsvolleren Konstruktionen.

Vorteile:

  • Lichteinfall größer
  • Wärmespeicherung günstiger
  • Verhältnis von Luftvolumen nach Außen wird günstiger

Ein Nachteil ist, dass aufgrund der Vielecken Platz bei der Einrichtung verloren geht.

Über-Eck-Wintergarten

Dieser Wintergarten zählt zu der teuersten Variante. Hier wird bei gleicher Fläche mehr Glas benötigt. Der Aufwand ist höher, da die Wand nur bedingt als Träger dient. Dennoch gibt es auch hier viele Vorteile wie beispielsweise der entstehende Panoramablick mit durchgehender Sonneneinstrahlung.

Nähere Informationen zu den verschiedenen Arten finden Sie hier.

Welches Material möchten Sie verwenden?

Auch die Materialauswahl hat erheblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild und die Atmosphäre Ihres Wintergartens. Von Holz über Kunststoff bis hin zu Aluminium kann alles verwendet werden. Hier können Sie ganz nach Ihrem Geschmack entscheiden. Aluminium wirkt eher modern, wohingegen Holz eine gemütliche Atmosphäre schafft. Falls Sie sich für Holz entscheiden, sollte dieses in regelmäßigen Abständen gepflegt werden. Auch der Bodenbelag spielt eine entscheidende Rolle bei der Optik Ihres Wintergartens. Sind sie eher der Fliesen-, Pflaster- oder Holztyp? Hier sollten Sie, wie bereits in unserem letzten Beitrag „Nun wird es Zeit Farbe zu bekennen! – 3 Tipps für die richtige Wandgestaltung“ erwähnt, darauf achten, dass Korpus (Wand) und Boden miteinander harmonieren.

Sie haben bereits einen Wintergarten in Ihren vier Wänden integriert und möchten diesen elegant wertsteigern?

Die Renovierung Ihres Wintergartens mit PORTAS ist eine Investition, die sich doppelt auszahlt:
Sie steigern nicht nur den Wert Ihres Gebäudes, sondern verlängern auch seine Lebenszeit. Bei richtiger Pflege erstrahlen die Oberflächen auch nach Jahren immer noch so schön wie am ersten Tag.

Bei Fragen stehen Ihnen unsere Renovierungsexperten gerne zur Verfügung.

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